Beim Konzert „christmas time“ gab es viel Applaus

Ein Weihnachtskonzert zur Ehre Gottes und Freude der Menschen sollte es werden – und das haben die zahlreichen Sängerinnen und Musiker auch geschafft. Nach dem Konzert erhielten die Künstler von allen Seiten viel Lob und Anerkennung. „Ihr könnt auf euren Nachwuchs stolz sein“, sagte ein Konzertbesucher. Die Wickendorfer Musikanten und die Singgruppe Cantate Nova sowie weitere Solomusiker hatten Ende Dezember zum Konzert „christmas time“ in die Wickendorfer Rosenkranzkönigin-Kirche eingeladen. Bereits 2007 und 2009 luden beide Klangkörper zu Konzerten ein.
Eine achtköpfige Bläsergruppe der Wickendorfer Musikanten eröffnete feierlich mit dem Stück „Cantata Jubilata“ das Konzert. Schnuppernachmittage im Pfarrsaal, bei denen Kinder die Möglichkeit hatten unbeschwert Instrumente auszuprobieren, aber auch persönliche Gespräche trugen Früchte und so konnte der örtliche Musikverein eine stattliche Zahl von Nachwuchskräften gewinnen. Mit ihrem Dirigenten Markus Hofmann haben sich die „Jungen Wickendorfer“ bei ihren Proben den Liedern „Zu Bethlehem geboren“, „Kling Glöckchen“ und „Winterwonderland“ gewidmet. Gekonnt trugen die Kinder die Stücke beim Weihnachtskonzert vor.
Mit den beiden Stücken „Wo immer“ und „Es ward ein Kind geboren“ folgte die Singgruppe Cantate Nove unter Dirigat von Ilona Beetz. Seit 2002 singen die Frauen, auf Initiative von Pfarrer Peter Barthelme, mit viel Ehrgeiz und Elan neues geistliches Liedgut. Mit E-Piano, Gitarren, Flöte, Bongo-Trommel und verschiedenen Percussions wurden die Lieder begleitet.
Auch der neun-jährigen Sina See konnte man ihre Freude zur Musik ansehen. Das „Menuett G-Dur (BWV Anh. 114)“ von Johann Sebastian Bach und das bekannte Lied „Still, still, still“ spielte sie gekonnt und ohne Lampenfieber auf dem Klavier in der vollbesetzen Kirche.
Danach erklang die Steinmeyer-Orgel aus dem Jahr 1948. Uwe Thoma, der auch durch das Programm führte, intonierte das Ave Maria von Franz Schubert sowie zwei weihnachtliche Präludien von Josef Gruber.
Das schlesische weihnachtliche Chorwerk „Transeamus usque Bethlehem“ brachten die Wickendorfer Musikanten in einer Bearbeitung für Bläser imposant zu Gehör.
Mit einer Geschichte, wie es wäre, wenn die Christen nur mit ihrem Handeln anstatt ihrer Sprache Zeugnis von Gott ablegen könnten, brachte Uwe Thoma die Konzertbesucher zum Nachdenken.
Mit „In einem Stern“ und „Hirten gebt acht“ brillierte nochmals die Singgruppe Cantate Nova, bevor Florian Beetz, der Lehramt für Musik an der Musikhochschule in Würzburg studiert, bei einer Improvisation über das Lied „Fröhliche Weihnacht überall“ alle Register der Orgel zog. Bei der Sonate g-moll zweiter Satz (Es-Dur) von Clara Schumann wurde es ruhig im Gotteshaus, Florian Beetz spielte einfühlsam am Klavier. Davor swingten allerdings nochmal die Wickendorfer Musikanten unter Leitung von Markus Hofmann „White Christmas“.
Den Abschluss des Weihnachtskonzertes machte Cantate Nova mit dem Stück „Christmas time“, das Florian Beetz für die Singgruppe arrangiert hat.
Der Erlös des Konzertes geben die Musiker an den Kindergarten „Wickie“ in Wickendorf, dem St. Anna Kindergarten in Teuschnitz und dem Hort in Teuschnitz. Unter den Klängen der Kirchenglocken stimmten alle Besucher in das Lied „Süßer die Glocken“ ein, bevor alle Gäste zum Stehempfang in den Pfarrsaal eingeladen wurden. ut