Pfarreien spenden für Flutopfer

Teuschnitz - Unter dem Motto „Himmelfahrt hilft Himmelfahrt“ zeigten die Gläubigen der Pfarreien Teuschnitz mit Rappoltengrün, Wickendorf, Marienroth und Tschirn große Hilfsbereitschaft für die Flutopfer in Deggendorf und spendeten insgesamt 5350 Euro. „Angesichts des Leids und der großen Schäden hatten wir, das sind die Kirchenstiftungen, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltungen, die Idee: "Wir helfen auch“, sagt Pfarrer Joachim Lindner. So hatte man mit Deggendorf Kontakt aufgenommen. „Für mich gibt es keinen Zufall, oder Zufall gibt es nur dann, wenn der liebe Gott mit Pseudonym unterschreibt“, erklärt Pfarrer Lindner, denn es stellte sich heraus, dass die Kirche in Deggendorf genauso heißt wie die Teuschnitzer Stadtpfarrkirche – „Mariä Himmelfahrt“. So war die Idee „Himmelfahrt hilft Himmelfahrt“ entstanden. Dabei stellten die Gläubigen unter Beweis, dass sie nicht nur im Gebet an die Deggendorfer dachten. In der für die Flutopfer bestimmten Kollekte kamen in den vier Ortschaften insgesamt 5350 Euro zusammen. „Da bin ich ganz stolz auf meine vier Gemeinden und ich bin auch wirklich zutiefst gerührt“, ist Joachim Lindner von der Hilfsbereitschaft beeindruckt. Er hat das Geld bereits an den Deggendorfer Pfarradministrator Oliver Pollinger weitergeleitet, zusammen mit einem Schreiben, das von den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Mathilde Grüdl, Michael Hader, Uwe Thoma und Carmen Bienlein sowie den Kirchenpflegern Rainer Tautz, Carmen Bienlein Bienlein, Matthias Beetz und Peter Sacher unterzeichnet ist. In dem Schreiben heißt es: „Es ist vielleicht nur ein kleiner Beitrag, wenn man die Summe der Schäden sieht, aber wir hoffen, Sie können mit der Hilfe aus dem Frankenwald die tapferen Menschen in ihrer Region – wie auch immer – unterstützen. Denn wie heißt es so schön in einem afrikanischen Sprichwort: ‚Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern“.

Quelle: Neue Presse, Peter Fiedler