Kirchenverwaltungswahl - Nehmen Sie ihr Wahlrecht war

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft zur aktiven Teilnahme an den Kirchenverwaltungswahlen am 18. November in den Pfarreien und Seelsorgebereichen des Erzbistums auf. „Geordnete Finanzen sowie Kirchen, Pfarrzentren, Pfarrhäuser und Kindergärten ‚in gutem Zustand‘ sind Voraussetzung für ein fruchtbares Gemeindeleben“, schreibt der Bamberger Oberhirte in seinem Wahlaufruf.

Aufgabe der jeweiligen Kirchenverwaltung ist es, das Vermögen der Kirchenstiftung gewissenhaft und sparsam zu verwalten. Außerdem muss ein Haushaltsplan beschlossen und auch dessen Einhaltung kontrolliert werden. In Pfarreien bis zu 2000 Katholiken werden vier Mitglieder, in Pfarreien bis zu 6000 Katholiken sechs Mitglieder und in Pfarreien mit über 6000 Katholiken acht Mitglieder gewählt. Die Amtsdauer beträgt sechs Jahre. „Die Mitglieder der Kirchenverwaltung tun einen unverzichtbaren Dienst für die Gemeinschaft und zum Wohle der Pfarrei“, betont Mathias Vetter, Finanzdirektor im Erzbischöflichen Ordinariat.

Insgesamt sind knapp eine halbe Million Katholiken ab 18 Jahren zur Wahl der Kirchenverwaltung aufgerufen. Jeder Wähler kann so viele Stimmen vergeben, wie Kandidaten zu wählen sind. Ein Häufeln, wie beispielsweise bei den Kommunalwahlen, ist nicht möglich. Gewählt sind diejenigen Männer und Frauen, die die meisten Stimmen bekommen haben. Der jeweilige Pfarrer ist geborenes Mitglied der Kirchenverwaltung.

Die Kirchenverwaltungen sorgten sich um die Basis für die Pastoral, schreibt Erzbischof Schick. „Alle Wahlberechtigen bitte ich um ihre Wahlbeteiligung. Stärken Sie den zu Wählenden und den dann gewählten Mitgliedern der Kirchenverwaltungen den Rücken und ermutigen Sie sie zur engagierten Mitarbeit in den vielen Bereichen der Pfarrei.“

Öffnungszeiten des Wahllokals im Pfarrsaal:

Samstag, 17.11.2012:
18:30 Uhr bis 19:00 Uhr
20:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Sonntag, 18.11.2012:
15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Weitere Infos:
Das Wahlergebnis wird vom Wahlausschuss festgestellt. Die Gewählten sind schriftlich von ihrer Wahl zu verständigen und aufzufordern, binnen einer Woche verbindlich zu erklären, ob sie die Wahl annehmen. Am ersten Sonntag, wenn alle Gewählten eine Erklärung über die Annahme oder Ablehnung der Wahl abgegeben haben, spätestens jedoch am zweiten Sonntag nach dem Wahltag ist das Wahlergebnis durch Verkündigung und/oder Anschlag bekannt zu geben und nach Ablauf der Einspruchsfrist oder nach Vorliegen der Einspruchsentscheidung des Wahlausschusses dem Erzbischöflichen Ordinariat mitzuteilen.
Das Ergebnis der Wahl kann von jedem Wahlberechtigten innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe durch Einspruch beim Pfarramt angefochten werden. Über den Einspruch entscheidet der Wahlausschuss.