Firmung in Teuschnitz

48 Jugendlichen spendete Erzbischof Dr. Ludwig Schick am Freitag in der Stadtpfarrkirche in Teuschnitz das Sakrament der Firmung. Er legte den Jungen und Mädchen aus Teuschnitz, Wickendorf, Marienroth, Tschirn, und Rappoltengrün die Hände auf und zeichnete ihnen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und sprach dabei die Worte: „Seid besiegelt durch die Gabe Gottes, dem Heiligen Geist“. Der Erzbischof hob eingangs hervor, dass er gerne nach Teuschnitz gekommen ist, um die Firmung zu spenden. In seiner Predigt erwähnte der Oberhirte, dass es die erste Firmung in Jerusalem gab, als der Heilige Geist in Feuerszungen auf die Apostel nieder gingen. Diese ersten Christen strahlten Freude und Vertrauen aus. Der Heilige Geist kommt auch zu euch, in aller Stille in dem ich euch meine Hände auflege. Jesus will das euer Leben gut und glücklich wird. Erzbischof Schick buchstabierte das Wort Firmung. F- bedeutet firm sein und fest im Glauben, I- Immun sein gegen das Böse, R – richtig und gerade sein im Leben, M - mutig sein und Schwierigkeiten im Leben meistern. U - Unruhig machen und Veränderungen annehmen, N - für das Neue stehen, G - wir sollten geradlinig durchs Leben gehen. Wenn ihr mit dem Geist Gottes lebt, wird euch das Leben gelingen. Ihr sollt euch ein Beispiel an eueren Paten nehmen. Der Erzbischof ermunterte die Firmlinge, sonntags in die Kirche zu gehen. Wir sollten Feuer und Flamme für Christus sein.
Am Pfarrhaus hatten Pfarrgemeinderatsvorsitzende Mathilde Grüdl und Bürgermeisterin Gabriele Weber den Erzbischof begrüßt. Anschließend zogen sie, die Firmlinge mit Paten und Erzbischof Schick und Pfarrer Joachim Lindner und Begleitung der Stadtkapelle zur Kirche, in der der Erzbischof die Firmung vornahm. Den Festgottesdienst umrahmte die Frauengruppe Cantate Nova mit Gesang. Die Firmvorbereitung lag in den Händen von Pfarrer Joachim Lindner und stand unter dem Motto: “Firmung ist dann, wenn der Funke überspringt und zur Flamme wird.“

Text und Foto: Rudi Fiedler