Verabschiedung von Dekan Barthelme

Am Sonntag wurde Dekan Peter Barthelme nach elfjähriger Amtszeit mit Dankesworten und den besten Wünschen von der Pfarrei Teuschnitz mit Rappoltengrün und den Kuratien Wickendorf, Marienroth verabschiedet. Er war ein Priester wie ihn eine Pfarrei sich wünscht. Für beide Seiten war es ein Abschied der weh tat. Vor allem seinen festen Glauben zu Gott gab er weiter an Kinder und Jugendliche. Durch seinen guten Kontakt zu ihnen war er hier beliebt und geschätzt. Seine Ideen mit der Verwirklichung seiner Vorhaben in den Pfarrgemeinden hat er in guter Zusammenarbeit mit den Kirchen- und Pfarrgemeinderäten gelöst.

Barthelme hat sich aufgrund seiner großen Verdienste für das Pfarramt Teuschnitz mit den Kuratien einen Namen gemacht. Bei seinem Abschiedsgottesdienst war die Sankt Marienkirche brechend voll. Beim Einzug wurde er begleitet von dem Regionaldekan Thomas Teuchtgräber, Stadtpfarrer Holger Fiedler und den beiden Pfarrer Thomas Hauth und Dr. Franzis Ho und den über vierzig Ministranten.

Unter den Besuchern befanden sich auch seine Mutter Klara, seine Brüder Paul, Dieter und sein Schwager Gerhard. Für die Stadt Teuschnitz dankte Bürgermeisterin Gabriele Weber, die die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Pfarrei hervorhob. Vor allem die Mitarbeit und Unterstützung des Dekans bei der Umgestaltung des Kindergartens, der Sanierung des Altenheimes und den anstehenden Umbau des Seniorenheimes. Für sein unermüdliches Wirken überreichte sie ihn die seltene Auszeichnung die Ehrenmedaille der Stadt. Die Ministranten, vertreten durch Fabian Goihl und Christof Hofmann überreichten ein Zelt. Barthelme meinte hier verschmitzt: „In meiner neuen Wirkungsstätte in Memmelsdorf werden bauliche Veränderungen vorgenommen. Jetzt habe ich wenigstens einen Platz zum Schlafen.“ Der Leiter des Jugendbildungshauses „Am Knock“, Hans Löffler, dankte dem Dekan für seine Einsätze. Die Pfarrgemeinderäte Mathilde Grüdl (Teuschnitz), Carmen Bienlein (Marienroth) und Uwe Thoma (Wickendorf) brachten in schöner Gedichtform das Wirken des Dekans in Erinnerung. Auch die Freiwillige Feuerwehr dankten ihrem Mitglied und überreichten eine Kerze mit dem Namenspatron heiliger Florian. Weiter wünschten dem Dekan alles Gute: die Kommunionkinder, die Seniorenkreise Teuschnitz und Wickendorf-Marienroth, die KAB Wickendorf und der Dekanatsrat mit Veronika Heublein. Ebenfalls Dankesworte für Barthelme kamen von Regionaldekan Thomas Teuchtgräber. In seiner fünfjährigen Amtszeit als Dekan habe er für das kleine Dekanat Teuschnitz viel erreicht. Das Teuschnitz jetzt so kraftvoll dastehe, sei ein Verdienst von Dekan Barthelme. Alle Danksagende überreichten zum Abschied Geschenke. Vor allem wünschten sie ihm für seine neue Wirkungsstätte Kraft und Gottessegen und ein gutes Miteinander mit den Gläubigen.

Der Gottesdienst wurde bereichert durch die Sankt Georgsänger (Marienroth), durch den vor neun Jahren gegründeten Kirchenchor „Candate Nova“ von Dekan Barthelme, den „Jugendlichen“ aus Wickendorf und „Büttner“ an der Orgel.

Barthelme bedankte sich am Ende des Gottesdienstes für die schöne Zeit in Teuschnitz. Er sagte: „Haltet weiter so zusammen, wie ich Euch erlebt habe. Gott wird Eure Arbeit segnen.
Es fand noch ein Stehempfang im überfüllten Pfarrsaal statt. Hier musste der Dekan noch viele Hände zum Abschied schütteln.

(Bericht: Paul Hader, Teuschnitz)