Danke von Pfarrer Barthelme

Vergelt ́s Gott den Pfarrgemeinderäten der vergangenen 11 Jahre

Gerne erinnere ich mich an die vielen Aktionen, Projekte und Gottesdienste, die wir miteinander geplant, gestaltet und durchgeführt haben. Besonders gerne denke ich an die Adventskalender am Pfarrhaus. Viele Hände haben das Haus in adventliches Licht getaucht, Bilder entworfen (Danke Alfred Rebhan!), gemalt, gebacken, Getränke gekocht, die abendliche Andacht oft im Schneegestöber gestaltet und schließlich alles wieder aufgeräumt.

Morningprayer, Evensongs, Taizé-Gebete, Gebetsnächte, Bibelkreise: All das wäre ohne die Mithilfe der Gemeinderäte nicht durchführbar gewesen. Besonders schön waren die Weltgebetstage, die jedes Jahr wechselnd in den Gemein- den stattfanden und von den PGR der verschiedenen Orte mitgetragen wurden. Den vielen Musikerinnen bei diesen Gebetsabenden ein besonderes Merci!

Fronleichnam, Tage der ewigen Anbetung, Wallfahrten und Bittgänge: Immer Leute vom PGR am Werke. Aber auch viele Vorbeter hatten Ihren Anteil am Gelingen dieser wandernden Gebete (wenn die Lautsprecher nur immer mitgemacht hätten...). Dann gab es da noch Fastenessen für Missionsprojekte in allen Gemeinden. Wer kocht?: der PGR! Auch hier haben immer noch andere mitgeholfen und haben dem PGR zur Seite gestanden. Vergelt ́s Gott!

Wie schön war das Osterfrühstück in Teuschnitz oder die Agape in der Osternacht in Tschirn. Wie harmonisch waren die adventlichen Abende in Tschirn. Dann waren da noch Früh- oder Dämmerschoppen, Kaffe und Kuchen an der Kapelle Martin (Danke der KAB!) oder beim jährlichen Gottesdienst am Kreuz von Rudi Bayer in der Teuschnitz-Aue. Natürlich nicht zu vergessen die Pfarrfeste und das großartige Kirchweihjubiläum in Marienroth (250 Jahre) wie auch das 50 jährige Jubiläum der St.-Michaelskirche in Rappoltengrün. Viel Arbeit...

Besonderer Dank auch für die Gottesdienste und Empfänge zu meinem 10. Weihetag und zur Dekansernennung. Das war mir immer eine ganz besondere Freude, wenn alle vier Gemeinden zusammen kamen.

Nicht missen möchte ich die schönen Ausflüge, die Klausurtage der Pfarrgemeinde- und Kirchenräte, die gemeinsamen Spieleabende. Alles diente dem Zusammen- wachsen unserer Gemeinden. Danke allen die sich dabei engagierten. Heute stehen wir als eine starke Gemeinschaft gut da.

Und dann haben da noch viele gute Hände geholfen bei Seniorenweihnachtsfeiern und –Sommerfesten. Schön, dass jetzt die Senioren selbständig sind und ihre Veranstal- tungen das Jahr über komplett selbst auf die Beine stellen. Danke allen! Und dann waren die Leute vom PGR da bei Konzerten (zur Orgelrenovierung in Marienroth oder zur Illumination der Kirche beim Jubiläum; beim Bonhöffer Musical oder beim Oratorium mit dem Rennsteigchor, bei Don-Kosaken oder klassischer Kammermusik in Teuschnitz; bei den adventlichen Kirchenmusikabenden in Wickendorf; bei den Orgelkonzerten mit Markus Blomenhofer in Tschirn; bei den vielen Kirchenkonzerten mit Cantate nova in allen Ortschaften): Immer hat der PGR dann für einen gemütlichen Ausklang mit den Musikern gesorgt. Danke!

Es waren schöne Jahre. Haltet weiter so zusammen!

Vergelt ́s Gott den Kirchenräten der vergangenen 11 Jahre

Vor meinem Abschied möchte ich mich heute einmal ganz herzlich bei allen Mitgliedern der Kirchenverwaltungen bedanken! Es gab Viel zu tun in den vergangenen Jahren: In Teuschnitz wurden Abriss des 70er-Jahre Kindergartens und die Generalsanierung des alten Kinderheimes in die Wege geleitet. Die Stadt hat das Gebäude als Bauträger übernommen. Nach langem hin und her konnten sich Pfarrei, Ortscaritasverband und Stadt einig werden und die Lösung trägt bis heute. Der Kirchturm wurde wasserfest gemacht durch neues Verfugen und durch ein neues Dach. Später wurden dann auch am Schiff auf der Wetterseite die Fugen erneuert. Die Schalläden bei den Glocken und die Fenster im Dachboden der Kirche wurden erneuert. Die Orgel wurde general- gereinigt und neu intoniert. Das Priestergrab wurde neu gestaltet. Das Pfarrhaus erhielt ein kleines Vordach, der Dachboden wurde gedämmt und die Fassade wurde gestrichen im Zug der Generalsanierung des Alten Torhauses. Dabei schulden wir besonderen Dank der Stadt, die dabei die Bauleitung übernahm. Schließlich wurde die Bibliothek eingerichtet.

In Wickendorf wurde die Kirche innen und außen renoviert. Der Pfarrsaal wurde neu verputzt und erhielt ein neues Dach, eine Photovoltaikanlage und eine neue Bestuhlung. Am Pfarrhaus wurde außen das Nötigste erneuert und im Inneren eine neue Mietwohnung eingerichtet.

In Marienroth wurde die Kirche innen und außen renoviert. In der Mehrzweckhalle hat die Kirchenstiftung die Errichtung einer beweglichen gut gedämmten Trennwand zwischen Halle und Bühne finanziert und darf daher auf einige Jahre den Raum kostenlos nutzen. Außerdem hat die Filialkirchenstiftung Spielgeräte für den Spielplatz im Dorf finanziert. Die Finanzierung des Festjahres zur 250. Kirchweih wurde geschultert.

In Tschirn wurde der Vorplatz vor dem Pfarrheim gepflastert. Die Sakristei wurde renoviert, im oberen Stockwerk wurde dabei eine Ministrantensakristei eingerichtet. Die alte Schule wird gerade generalsaniert als Gemeinschaftshaus. Die Kirche wird an eine moderne Hackschnitzelheizung angeschlossen.

In Rappoltengrün wurde die Kirche im Inneren renoviert und neu gestaltet. Eine Pfeiffenorgel wurde für St. Michael angeschafft. An der Vorplatz-Gestaltung hat sich die Filialkirchenstiftung finanziell bedeutsam beteiligt.

Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Aber sie zeigt, was sich alles bei uns bewegt hat. Damit das Alles gelingen konnte, mussten sich viele eifrige Hände bewegen. Viele haben mit zugepackt - die Kirchenräte meist in vorderster Front. Dabei habe ich noch gar nicht aufgezählt, was so nebenbei das ganze Jahr mitlief: Heckenschneiden, Rasenmähen, Schneeräumen, Bäume stutzen, Kaputtes reparieren, auf Alles ein Auge haben, Handwerker rufen, Geld verwalten, Rechnung prüfen, ... Vielen Dank allen, die in diesen Jahren sich zum Wohl unserer Kirchengemeinden eingesetzt haben. Für mich war es eine sehr schöne Erfahrung: zu merken, dass den Leuten ihre Kirche ans Herz gewachsen ist und sie sich für ihren Erhalt einsetzen. Macht weiter so mit eurem neuen Pfarrer